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5 Dinge, die ich an Australien hasse!

Sonntag, 26. Juni 2016
Hallo meine Lieben! 

Heute möchte ich euch 5 Dinge vorstellen, die ich an Australien hasse bzw. die richtig nerven. Ich weiß man ist ja auch in einem anderen Land um einmal neue Erfahrungen zu machen, trotzdem darf man auch sagen was einen stört. Also viel Spaß beim lesen.

1. Die Fliege
Bevor ich nach Australien kam, dachte ich tatsächlich, dass ich jeden Tag in meine Schuhe schauen werde, die Klospülung einmal benutze und mich nie freiwillig ins Gras lege ohne vorher nachgeschaut zu haben, ob sich vielleicht ein giftiges Tier, eine Spinne oder eine Schlange versteckt hat. Ich las Horrorgeschichten im Internet nach und machte mir eine Liste mit den gefährlichsten Tieren, die in Australien leben. Nun da ich jetzt schon mehr als 200 Tage auf dem gefährlichsten aller Kontinente überlebt habe muss ich sagen - wenn man ein giftiges Tier sieht hat man tatsächlich "Glück".
Allerdings gibt es ein Tier, welches mich absolut nervt. Es ist schwarz, hat zwei Flügel und schwirrt den ganzen Tag um einen herum. Genau ich spreche von Fliegen. Oder besser gesagt - der Fliege. Nein man kann sie auf keinen Fall mit deutschen Fliegen vergleichen, denn auf eine deutsche Fliege kommen 10 australische Buschfliegen. Außerdem pflegt sie die Charaktereigenschaft besonders aufgedreht um einen herum zu schwirren und sie sucht gerne näheren Körperkontakt. Besonders gern ernährt sie sich von Körperflüssigkeiten, was dazu führt das Mund, Nase und Ohren ihr zu Hause sind.


2. Internet

Der zweite Punkt auf meiner Liste ist etwas, was wir mittlerweile als Standard voraus setzen und zwar immer funktionierendes Internet. Da Australien eine Fläche von km² hat und nur Einwohner. Ist es ziemlich teuer, die gesamten Flächen mit funktionierendem Internetempfang auszustatten, daher arbeiten die Australier größtenteils noch mit Datenpaketen anstatt mit Flatrates, was wiederum dazu führt, dass sich viele Cafés, Restaurants, Shoppingcentren gar kein kostenloses WLAN leisten können, da es sich nicht rentiert. In Deutschland hingegen ist es so gut wie unmöglich kein WLAN zu empfangen. Sei es bei Mc Donalds, im Galeria Kaufhof oder auf dem Flughafen. Es ist aber nicht nur die WLAN Abdeckung, die in Australien nicht funktioniert, auch im Mobilfunknetz ist es nicht möglich eine Internetflat abzuschließen. Zunächst war auch ich etwas verstutzt, wieso ich für 3GB Internet Volumen nur 25 Dollar bezahlen sollte (Lebara). Bis sich dann herausstellte, dass diese 3GB Highspeed Datenvolumen sind. D.h. ist das Datenvolumen aufgebraucht, so gibt es kein Internetempfang mehr. Der Nachteil daran ist, dass sobald man sein Internet verbraucht hat, hat man keinen Empfang mehr und kann es auch nicht wieder aufladen (Erst wenn man WLAN hat). Die Variante, dass das Datenvolumen gedrosselt wird finde ich viel besser, da man dann immer noch kommunizieren kann und nicht total aufgeschmissen ist.



3. Lebensmittel 

Ein weiterer Punkt auf meiner Liste sind Lebensmittel. Was mich daran stört sind einmal die Preise und einmal die Qualität bzw. Auswahl.
Zu den Preisen muss ich sagen, der Durschnittsaustralier verdient im Vergleich mehr als ein Deutscher, was erklärt warum auch die Lebensmittel teurer sind. Als Backpacker jedoch landet man des Öfteren auch mal an Arbeitsplätzen die es mit dem Mindestlohn nicht ganz so genau nehmen. Als Fruitpicker zum Beispiel ist man komplett auf sich selbst gestellt und wenn man dann noch ziemlich langsam ist kann es je nach Obst- oder Gemüsesorte zu einem Tageslohn von 50 Dollar kommen. Das sind natürlich die Ausnahmen, macht aber verständlich wieso man sich dann nur die Instantnudeln für 75 ct kaufen kann und nicht das Kilo Hackfleisch mit Nudeln und Reibekäse. Auch gesunde Ernährung bleibt hier auf der Strecke, denn ein einfacher Cesar Salat kostet im Discounter 6 Dollar.

Auch die Qualität bzw. Auswahl lässt hier Wünsche offen. Lebensmittel wie Sauerkraut, Quark, Wiener und Schwarzbrot kann man entweder gar nicht oder nur zu unnormal hohen Preisen einkaufen. Vor allem das fehlende Schwarzbrot macht den Alltag nicht unbedingt leichter, denn isst man nur Weißbrot merkt man auch wie man langsam aber stetig zunimmt. Ersatz kann hier zum Beispiel Knäckebrot bieten, nervt nach 2 Wochen dann aber auch.


4. Hostelküchen 




Ja auch das ist ein leidiges Thema in Australien. Als Backpacker hat man nun mal keine eigene Küche und darf sich daher in den Hostelküchen austoben. Oft genug passiert es allerdings, dass diese entweder total unsauber sind oder nur eine Herdplatte zur Verfügung steht, weil der Rest kaputt ist. Ich meine ist es denn zu viel verlangt als 18-25 Jährige(r) seine eigenen Dreck wegzumachen? Sich mal für 120 Sekunden die Hände nass zu machen und mit dem Lappen die Pfanne oder den Topfabzuwischen? ich glaube nicht. Aber anscheinend ist das noch nicht bei jedem angekommen. Teilweise musste ich in sogar nach Spülmittel fragen, weil es in der Küche nicht aufzufinden war. Bei aller Liebe, wie leben diese Menschen denn? Bzw. was denken sich die Hostelmanager denn, dass ich gerne in dreckigen Pfannen mir mein Essen koche? 







5. Werbung im Tv

Wer auch immer das Privileg hatte in Australien Fernsehen zu schauen, der wird schnell merken, dass nicht wie in Deutschland 10 min Werbung kommt sondern 1min. Ja 1min das klingt doch super oder? Allerdings ist es das nicht, wenn sie aller 4min Serie, 1 min Werbung bringen, sondern ist es einfach nur nervig. Man kann sich gar nicht mehr richtig auf das Programm konzentrieren, wenn es nach jedem Dialogkomplex unterbrochen wird. Zumal die Werbung dann auch noch so kurz ist, dass es nicht mal reicht um auf die Toilette zu gehen oder etwas zu Essen zu holen.


Das sind die 5 Dinge, die mich richtig in Australien genervt haben. Was nervt euch so richtig an anderen Ländern oder speziell in Australien? 

Westcoast = Bestcoast? - #Australia19

Mittwoch, 1. Juni 2016
Hallo meine Lieben!
Nach gut einem Monat melde ich mich zurück – aus Deutschland. Im letzten Monat ist viel bei mir passiert. Ich hab mehr als 15000 km hinter mich gebracht und davor die Westküste Australiens bereist. Da ich bis jetzt nicht die Muse dazu hatte mich hinzusetzen und diesen Text zu tippen, habe ich es vor mich hergeschoben und schließlich erst heute geschafft, diesen Post zu veröffentlichen.

Am 3.April ging es also los und wir flogen von Adelaide nach Perth. Mit dem Bus fuhren wir eine halbe Stunde in die Stadt und liefen dann mit unserem Backpack 30 Minuten in unser Hostel, mir kam es eher wie 10 Stunden vor. Notiz an alle zukünftigen Backpacker: nehmt einen Koffer. Wir schauten uns dann die Stadt etwas an und bummelten durch Murray und Hay Street. Schauten auf das Swan River und trafen uns am Abend mit Nina auf dem Nachtmarkt. Ich und auch alle anderen hatten ein typischen Nachtmarkt erwartet mit Essenständen, Secondhandklamotten, Schmuck und Krimskrams, wir wollten einfach nur ein bisschen rumlaufen, stattdessen kamen wir auf einen Nachtmarkt auf dem es nur Essen gab und die Leute zur laufenden Musik tanzten. Ja wir wurden sogar am Eingang kontrolliert ob wir 18 sind.

Am nächsten Tag holten wir früh unser Auto ab, fuhren Richtung Süden und besuchten ein altes Gefängnis in Fremantle. In Fremantle machten wir außerdem ein kleinen Rundgang durch die Stadt und aßen etwas zu Mittag. Die Möwen waren richtig frech (liefen uns hinterher und beflogen uns, was echt nicht lustig war) War es echt nicht. Wir fuhren dann noch durch Mandurah und hielten vor Banbury an, um dort die Nacht zu verbringen.
Zeitig aufgestanden fuhren wir direkt nach Bunbury und frühstückten am Strand, hier hatten wir auch das Privileg wilde Delfine zu sehen. Unser Mittag/Nachmittag verbrachten wir in Margaret River. Und am Abend sahen wir den Sonnenuntergang am südwestlichsten Punkt „Cape Leuwin“ an.

Mitten in einem Nationalpark aufgewacht und auf den Straßen nach Pemberton mehr oder weniger töten Kängurus begegnet, erreichten wir um 11 Pemberton. Dort steht ein 53 Meter hoher Baum den man hochklettern kann. Die Bäume dienten früher der Feuerwehr als Ausguck um künftige Buschfeuer frühzeitig zu erkennen. Am Nachmittag chillten wir am Sandy Beach, Peaceful Bay, besuchten Denmark und fuhren dann Richtung Albany.

Von dort aus ging es dann weiter Richtung Norden, den zweiten Teil der Westküste, den wir bereist haben werdet ihr im nächsten Post kennen lernen.

Oft wurde ich gefragt, was ich denn nun schöner fand. Westküste oder Ostküste.
Die Entscheidung ist gar nicht mal so einfach, denn beide Küsten haben Vor- und Nachteile.
Landschaftlich gesehen hat mich die Westküste einfach mehr abgeholt. Vorallem in Esperance und Margret River, Coral Bay und Monkey Mia war es atemberaubend schön.
Da sind Jervis Bay, Fraser Island im Osten nur der Anfang und wirken dagegen eher wie eine schlechte Kopie.
Dafür ist an der Ostküste viel mehr los, Party ohne Ende und man hat eher das Gefühl in der Zivilsation zu leben.

Für mich persönlich war die Westküste trotzdem einfach besser und ich bin der Meinung, wer nur den Osten gesehen hat kennt Australien eben doch nur zur Hälfte.




















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