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Esperance | Must Sees in Australien

Dienstag, 9. August 2016
 Hallo meine Lieben! 
Heute möchte ich euch ein bisschen was über die wundervolle Stadt Esperance erzählen.

Allgemein
Esperance ist eine Kleinstadt im Süden von Western Australia. Die Stadt liegt direkt am Meer und ist sehr ruhig und idyllisch. Als Backpacker lässt es sich gut und gerne 2 Wochen hier aushalten vor allem, wenn das Wetter mitspielt.  Es ist perfekt für 2 Wochen volle Entspannung und Badeurlaub. Die Strände um Esperance sind super weiß und das Wasser türkisblau.
 

Must Sees
Was muss man sich also anschauen – in und um Esperance?
Ganz oben auf der Must See Liste stehen hier die Strände direkt in Esperance.
Der „Great Ocean Drive“ führt Richtung Westen vorbei an allen sehenswerten Stränden. Der 38 km lange Weg führt, vorbei an luxuriösen Villen, über die Twilight Beach Road zum West Beach, Second Beach, Chapman's Point, Blue Haven Beach und Salmon Beach, danach folgen Fourth Beach, Twilight Beach, Nine Mile Beach, Ten Mile Lagoon und Eleven Mile Beach. Bitte passt auf die hohe Brandung (Salmon Beach) auf, in die man sich nur als geübter Schwimmer trauen sollte. Generell kann man in dem kühlen Meer Südaustraliens nur im australischen Sommer baden gehen, was mich allerdings nicht aufgehalten hat bei herbstlichen 22 Grad ins Wasser zu hüpfen. 



Ebenfalls sehenswert ist der  Pink Lake oder Lake Hiller.

Wie der Name schon sagt sind diese Seen Pink bzw. schimmern in einem zarten Rosa. Woher die rosa Farbe des Sees stammt, ist nicht eindeutig geklärt. Wissenschaftler vermuten, dass sie auf Bakterien zurückzuführen ist (sagt zumindest Wikipedia). Aufgrund der hohen Algenkonzentration im Wasser nimmt der See bei günstigen Wetterbedingungen eine zartrosa Färbung an. Ein Fußweg führt zu einem Aussichtspunkt mit dem besten Ausblick über den Pink Lake. Leider war er bei uns nicht Pink (Mai). 

 
   
Auch die Nationalparks um Esperance sind ein Muss.
Der Cape Le Grand National Park zählt auf jeden Fall zu meinen Top 5 der schönsten Nationalparks in Australien, denn er liegt direkt am Meer und bietet atemberaubende Strände. Vor allem der Strandabschnitt Lucky Bay ist sehr bekannt, denn er zählt als einer der weißesten Strände Australiens und viele Kängurus zieht es zu dem hierher. Aber auch die anderen Strände hier sind atemberaubend, in erster Linie weil kaum ein anderes menschliches Wesen hier ist. Man fühlt sich wie auf einer einsamen Insel gestrandet und kann die Ruhe und das Meerrauschen in vollen Zügen genießen.  Auf dem Rückweg kann man auch noch einen Abstecher  zum Esperance Stone Henge machen.

Ungefähr 120 km östlich von Esperance liegt der Cape-Arid-Nationalpark, welcher sich ebenfalls für einen Tagesausflug super eignet. Man braucht dafür allerdings ein 4WD und sollte in einer Gruppe mit anderen Autos fahren. Man kann zum Mt. Arid laufen, in einer Bucht fischen und schöne Fotos machen.


Städte
Plant man einen Städtetrip empfiehlt sich die nördlich gelegene Goldgräberstadt Kalgorii  oder die westliche gelegene Stadt Albany.
2 Geheimtipps für alle im Auto schlafenden:
Es gibt eine öffentliche Stranddusche am Twilight Beach und Kostenloses Wifi und Steckdosen im Mc Donalds (Innenstadt).

Westcoast = Bestcoast? - #Australia19

Mittwoch, 1. Juni 2016
Hallo meine Lieben!
Nach gut einem Monat melde ich mich zurück – aus Deutschland. Im letzten Monat ist viel bei mir passiert. Ich hab mehr als 15000 km hinter mich gebracht und davor die Westküste Australiens bereist. Da ich bis jetzt nicht die Muse dazu hatte mich hinzusetzen und diesen Text zu tippen, habe ich es vor mich hergeschoben und schließlich erst heute geschafft, diesen Post zu veröffentlichen.

Am 3.April ging es also los und wir flogen von Adelaide nach Perth. Mit dem Bus fuhren wir eine halbe Stunde in die Stadt und liefen dann mit unserem Backpack 30 Minuten in unser Hostel, mir kam es eher wie 10 Stunden vor. Notiz an alle zukünftigen Backpacker: nehmt einen Koffer. Wir schauten uns dann die Stadt etwas an und bummelten durch Murray und Hay Street. Schauten auf das Swan River und trafen uns am Abend mit Nina auf dem Nachtmarkt. Ich und auch alle anderen hatten ein typischen Nachtmarkt erwartet mit Essenständen, Secondhandklamotten, Schmuck und Krimskrams, wir wollten einfach nur ein bisschen rumlaufen, stattdessen kamen wir auf einen Nachtmarkt auf dem es nur Essen gab und die Leute zur laufenden Musik tanzten. Ja wir wurden sogar am Eingang kontrolliert ob wir 18 sind.

Am nächsten Tag holten wir früh unser Auto ab, fuhren Richtung Süden und besuchten ein altes Gefängnis in Fremantle. In Fremantle machten wir außerdem ein kleinen Rundgang durch die Stadt und aßen etwas zu Mittag. Die Möwen waren richtig frech (liefen uns hinterher und beflogen uns, was echt nicht lustig war) War es echt nicht. Wir fuhren dann noch durch Mandurah und hielten vor Banbury an, um dort die Nacht zu verbringen.
Zeitig aufgestanden fuhren wir direkt nach Bunbury und frühstückten am Strand, hier hatten wir auch das Privileg wilde Delfine zu sehen. Unser Mittag/Nachmittag verbrachten wir in Margaret River. Und am Abend sahen wir den Sonnenuntergang am südwestlichsten Punkt „Cape Leuwin“ an.

Mitten in einem Nationalpark aufgewacht und auf den Straßen nach Pemberton mehr oder weniger töten Kängurus begegnet, erreichten wir um 11 Pemberton. Dort steht ein 53 Meter hoher Baum den man hochklettern kann. Die Bäume dienten früher der Feuerwehr als Ausguck um künftige Buschfeuer frühzeitig zu erkennen. Am Nachmittag chillten wir am Sandy Beach, Peaceful Bay, besuchten Denmark und fuhren dann Richtung Albany.

Von dort aus ging es dann weiter Richtung Norden, den zweiten Teil der Westküste, den wir bereist haben werdet ihr im nächsten Post kennen lernen.

Oft wurde ich gefragt, was ich denn nun schöner fand. Westküste oder Ostküste.
Die Entscheidung ist gar nicht mal so einfach, denn beide Küsten haben Vor- und Nachteile.
Landschaftlich gesehen hat mich die Westküste einfach mehr abgeholt. Vorallem in Esperance und Margret River, Coral Bay und Monkey Mia war es atemberaubend schön.
Da sind Jervis Bay, Fraser Island im Osten nur der Anfang und wirken dagegen eher wie eine schlechte Kopie.
Dafür ist an der Ostküste viel mehr los, Party ohne Ende und man hat eher das Gefühl in der Zivilsation zu leben.

Für mich persönlich war die Westküste trotzdem einfach besser und ich bin der Meinung, wer nur den Osten gesehen hat kennt Australien eben doch nur zur Hälfte.




















Great Ocean Road und Grampians National Park - #Australia18

Mittwoch, 30. März 2016


Hallo meine Lieben!
Ein wundervollen Donnerstag wünsche ich Euch!

Nachdem ich 2 Monate auf der Nursery „Mossmont“ gearbeitet habe wird es Zeit Griffith zu verlassen. Ich habe genug Geld angespart, um die restlichen 6 Wochen reisen zu können, d.h. es werden jetzt wohl auch wieder öfter Posts online kommen. Heute aber, zeige ich euch die Bilder und unsere Route entlang der Südküste Australiens, auch bekannt unter dem Namen
Great Ocean Road. 




Am Samstagmorgen (26.3.16) verließen wir Griffith. Wir fuhren mit dem Bus nach Wagga Wagga und von da aus nahmen wir den Zug nach Melbourne. Im Southern Cross angekommen trafen wir uns noch mit Juliane und aßen kurz etwas bei Burgerking. 8:08 ging dann unser Zug nach Belgrave, von wo aus uns Sophie abholen wollte. Zusammen fuhren wir dann nach Emerald, wo wir für eine Nacht blieben.



Früh zeitig aufgestanden ging es dann auch schon los. Unser erster Anlaufpunkt war zunächst Warnampool ( allerdings nur solange bis wir merkten, dass das genau am anderen Ende der Great Ocean Road ist). Also machten wir letztendlich unseren ersten Halt in Torquay. Ein kleiner Ort, der vor allem für seine ausgezeichnete Surfküste bekannt ist. Von da aus ging es dann immer der Nase lang gen Westen. Wir fuhren entlang der Küste und wenn uns ein Ort gefiel hielten wir an, so auch in Anglesea, wo wir uns etwas zum Mittagessen kauften und über einen Trödelmarkt schlenderten. Nach gut 20 min erreichen wir Lorne und nach weiteren 30 Apollo Bay, wo wir unseren Tank neu auffüllen. Am Gibson Beach machen wir unseren nächsten Halt. Die 86 Stufen, die uns zum Strand hinunter bringen, sind aus dem Sandstein geschlagen wurden. Am Abend erreichten wir dann auch schon die berühmte Feslformation der „Zwölf Apostel“.




 Da wir – vorbereitet wie wir sind – natürlich keinen Campingplatz oder ähnliches gebucht hatten, ging die Suche nach einem geeigneten Schlafplatz los. Völlig verzweifelt, wie damals in Jervis Bay irrten wir auf den Straßen entlang (Natürlich gab es nur eine einzige Straße auf der wir hin und her fuhren). Schlussendlich entschieden wir uns dazu nochmal ein Stücken zurück zu fahren in einen Ort (Princetown). Dort angekommen gab es leider auch nur einen Campingplatz. Da wir aber alle 3 total müde waren bezahlten wir jeder die 15 Dollar und hatten immerhin am frühen Morgen eine heiße Dusche.









Wir schauten uns also am Morgen des Ostermontags, die Zwölf Apostel an und fuhren noch zum „Loch Ard George“ und zum „London Arch“, welche ebenfalls Highlights auf der Great Ocean Road sind. Die ehemalige „London Bridge“ stürzte 1990 ein und heißt seitdem „London Arch“. 2009 stürzte der 25 m hohe Felsbogen des „Loch Ard George“ ein.


Vom „Loch Ard George“ aus fuhren wir dann in die Grampians.






Nach 4h Fahrt kamen wir in Halls Cap an. Auf dem Weg dahin hatten wir übrigens an einer Tankstelle Bradley Cooper getroffen – oder zumindest jemanden der ihm (verdammt!) ähnlich sah. Leider verpassten wir die Chance auf ein gemeinsames Selfie. In Halls Cap aßen Sophie und ich eine deutsche Bratwurst mit Sauerkraut und waren danach bereit die hohen Berge zu erklimmen. Vorher allerdings streichelten wir noch ein paar wilde Kängurus, die auf einem Sportplatz grasten. Wir wanderten zu den „Balconies“. Ein Aussichtspunkt, der einen Blick über die gesamten Grampians bietet. Lustigerweise traf ich dort auch noch 2 Mädels mit denen ich bei Mossmont gearbeitet hatte.

Am Montag fuhren wir dann zurück nach Emerald, wo wir noch zusammen bis Donnerstag blieben, da Till ja Geburtstag hatte.

So das war´s erstmal. Eure Sylvie.






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